“Möge das Jahr 2025 für jeden von uns überwiegend Gutes bereithalten!” - Das war der Wunsch, mit dem wir unseren letztjährigen Rundbrief beendet hatten. Nun können wir dankbar bestätigen, dass dieses Jahr für uns - und hoffentlich auch für Euch - tatsächlich viel Gutes bereitgehalten hat!
Wie letztes Jahr kann man je nach Interesse relativ kurz unseren neuen Jahresrückblick lesen, oder aber die einzelnen Themen aufklappen und sich mit uns an den Einzelheiten erfreuen.
Unser Alltag hatte sich für den längsten Teil des Jahres nicht sehr verändert, doch gab es einige Höhepunkte, vor allem in den letzten vier Monaten.
Im Januar bekamen wir ganz lieben Besuch von Claudias Nichte Elisa und ihrem Partner Sven. Dieser Besuch war schon lange geplant, da Sven als Elektriker in unserem Bad eine Zusatzsteckdose installieren sollte.
Während Elisa und Claudia durch Bremen schlenderten und von dem hiesigen regionalen Fernsehsender Radio Bremen interviewt wurden, waren Sven und Christoph richtig erfolgreich, so dass unsere normale Badezimmersteckdose wieder frei zugänglich ist. Für den einen Abend hatten wir für uns schon lange Karten für ein Gastspiel des "Mamma Mia”-Musicals im englischen Original. Glücklicherweise konnten wir noch kurzfristig zwei zurückgegebene Karten bekommen und hatten dadurch alle gemeinsam richtig viel Freude daran.
Im Februar hatte Claudias Nichte Jenny uns netterweise zu ihrem 40. Geburtstag nach Böblingen eingeladen.
Jenny mit Mutter, Bruder und dessen Familie
Elisa und Sven / Mamma Mia
Jennys 40. Geburtstag / Theresa / Daniel

Wie schon bei früheren Wahlen waren wir bei der vorgezogenen Bundestagswahl am 23. Februar wieder als Wahlhelfer im Einsatz. Am Vorabend wurde das einige Monate zuvor aufgezeichnete Interview mit Claudia: “Eine Stunde reden” zum ersten Mal im Hörfunk ausgestrahlt, das sie mit den Worten “Gott regiert” beendet hatte - welch passender Zeitpunkt!
Am 14. und 15. März fand im Showpalast München wieder das Fest für Paare “Amorexperience” statt und wir waren dabei. Gegen Ende der Veranstaltung wurden einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefragt, was ihnen denn am besten gefallen hätte. Auch Claudia bekam das Mikrofon hingehalten und sagte: "Am besten war, dass wir Paare aufgefordert wurden, uns jeweils 30 Sekunden lang zu küssen” - und brachte damit die 1500 Menschen im vollgefüllten Saal zum Lachen.
Cyrill unterstützt ja schon seit Jahren die Frühjahrs- und Herbst-Tourneen von Adonia. So erfuhren wir, dass für das neu gestartete Camp für Bremen und Nordwest-Niedersachsen vom 5. bis 12. April noch ganz dringend Küchenmitarbeiter gesucht wurden. Da Claudia schon vor Jahrzehnten in Gnadenthal Erfahrung darin gesammelt hatte, für grö ßere Gruppen zu kochen, übernahm sie mit einigem Herzklopfen die Küchenleitung, unterstützt von Christoph und einem zweiten Ehepaar in unserem Alter. So haben wir dann die ca. 70 Jugendlichen und Mitarbeiter in einer Gesamtschule in Emden während ihrer Probentage von morgens bis abends mit den nötigen Kalorien versorgt und waren froh, dass sie alle es gut überlebt haben. Die vier tollen “Mose” Konzerte , davon eines in Bremen, waren ein großartiger Lohn.
Ein Journalist, der für “Bremen Zwei” regelmä ßig kurze Instagram Videos unter dem Titel "sauer und sü ß" produziert, war über das Interview mit Claudia darauf aufmerksam geworden, dass wir als älteres Ehepaar in einem Zimmer in einer WG leben. Im Mai war dann unser Videodreh: Eine Stunde für 90 Sekunden. Wir finden, er hat es gut gemacht - und über 30 000 Zuschauer fanden das wohl auch.
Im “Museum für Kommunikation” in Berlin wurde vom 6. Februar bis zum 15. Juni die Sonderausstellung “UDERZO – Von Asterix bis Zaubertrank” gezeigt. Das war der Anlass für die Asterix-Fans, sich vom 9. bis zum 11. Mai in Berlin zu treffen.
In erwartungsvoller Vorfreude


Nach einigen Jahren Unterbrechung haben wir in diesem Jahr mal wieder die Zeltstadt auf dem Gelände der Familienkommunität Siloah vom 25. Juli bis zum 1. August in Neufrankenroda bei Gotha besucht. Neben vielen anderen Programmpunkten, die zur Auswahl standen, hat uns besonders ein Seminar von Familylife als Training für Ehe-Mentoren angesprochen (XX). Hierbei trifft sich ein Ehepaar für ca. ein Jahr mit einem anderen (jüngeren) Paar und lässt dieses anhand eines (sehr gut gemachten) Handbuches sich über gemeinsame Erfahrungen, Wünsche, Sorgen etc. austauschen, damit es nicht erst zu Krisen kommt. Unsere grö ßte Herausforderung besteht darin, dass die Mentees ca. 75%, die Mentoren nur ca. 25% der Zeit reden sollen… Wer Interesse hat, darf sich gerne bei uns melden oder das Programm an einem anderen Ort in Anspruch nehmen.
Christoph hatte einige Urlaubstage reserviert, um Colin und Karo beim Umzug von Rom nach Heidelberg zu helfen. Da sie die Unterstützung von Chaim Lukas und Cyrill hatten, hatten wir stattdessen freie Zeit!
Da wir beide die mecklenburgische Ostseeküste bisher vernachlässigt hatten, verbrachten wir sechs entspannte Augusttage in Karlshagen auf Usedom. Unsere Entscheidung, im Strandhotel Usedom zu wohnen, hat sich sehr bewährt. Wir wurden schön verwöhnt, nicht nur durch das reichhaltige Frühstücksangebot mit individuell zubereiteten Eiern, sondern unter anderem auch durch die Lage.
So hatten wir einen kurzen Weg zum Strand und der Bahnhof war in fußläufiger Distanz. Da Karlshagen in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem ehemaligen Raketentestgelände Peenemünde liegt, nutzten wir die Gelegenheit zu einer geführten Rundfahrt über das Gelände. Es gibt (zum Glück) nicht mehr viel zu sehen: Die Natur hat sich das Gebiet zurückerobert
Gedenkstein an einer A4-Startposition

Am 16. und 17. August nutzten wir die Möglichkeit, relativ schnell und unkompliziert nach Bremerhaven fahren zu können. Ohne knappe und teure Hotelbetten zu benötigen, konnten wir viele schöne Eindrücke von dem maritimen Großereignis sammeln. Zahlreiche faszinierende Schiffe aus vielen Epochen waren gekommen, bei denen man an Bord gehen konnte.
Zahlreiche Windjammer waren zu Besuch





Für unseren diesjährigen Frankreichurlaub flogen wir beide am 4. September nach Toulouse, wo Chaim Lukas mit dem Zug ankam. Durch einen Flugausfall kamen wir sehr spät an. Zum Glück holte uns Stephanie, eine gute Freundin, vom Flughafen ab. Da die Restaurants schon geschlossen waren, haben wir uns vier in der Nähe im Schnellimbiss versorgt und im Hostel gegessen - es wurde eine gute Zeit.
Diese Tage in Colomiers haben wir gut genutzt. Christoph traf seine Kollegen in der Firma, Claudia war wieder mal im Lycée (es wird immer schwieriger da reinzukommen) und Chaim Lukas wurde mit uns von einem guten Freund aus der Gemeinde zum Essen eingeladen. So konnten wir Jonathan und seine wachsende Familie zu Hause erleben. Am Sonntag wurden wir von unseren alten Freunden im Gottesdienst und anschließendem Essen willkommen geheißen. Am Montag fuhren wir zu dritt nach Bordeaux, wo uns Cyrills Patenonkel Robin vom Bahnhof abholte und danach Cyrill vom Flughafen. Zusammen fuhren wir dann zu der Ferienanlage “La Jenny” an der Atlantikküste, wo wir von Chaim Lukas’ Patenonkel Peter empfangen wurden.
Wir hatten für die Woche ein großes Chalet mit drei Schlafzimmern mieten können, eines mit Doppelbett und zwei mit je zwei Einzelbetten; diese Kombination gab es nur einmal.
Unser ChaletEtliche Male waren wir beide beim Aquagym und die Jungs beim Bogenschießen. Chaim Lukas mit Inlinern und Christoph mit Leih-Fahrrad sind an einem Tag nach Arès (am Bassin d’ Arcachon) gefahren. Währenddessen nahm Robin zusammen mit Cyrill am Bogenschießen teil. Und natürlich waren wir auch einige Male in den Atlantikwellen, auch wenn es windig und ein bisschen kühl war.
Ein Strand nur für unsUnser langjähriger Mitbewohner Abdelkarim hat seine Ausbildung erfolgreich beendet und im September eine eigene Wohnung bezogen. Seitdem wohnen wir jetzt neben Nabil mit Hussein, einem anderen sympathischen jungen Marokkaner, zusammen.
Über unsere Verbindung mit Adonia erfuhren wir von einer “Mose” Aufführung in Hamburg-Neuallermöhe am 24. Oktober. Da Christoph am Tag zuvor Geburtstag hatte und sein Vater in der Nähe wohnt, war das die große Gelegenheit, gemeinsam auch mit Christophs Schwester und Schwager zu feiern. Wir aßen zusammen in einem Restaurant und sahen anschließend das Musical, was uns allen sehr gut gefallen hat.
Da wir unsere Silberhochzeit Corona-bedingt nur virtuell feiern konnten, hatten wir von langer Hand ein Fest zu unserem 30. Hochzeitstag vorbereitet.
Von Anfang an faszinierte uns das architektonisch interessante Restaurant "Emma am See" im Bremer Bürgerpark, das halb über dem Wasser schwebt. Wir und unsere Gäste waren mit der Lokalität sehr zufrieden, wo wir ein leckeres Mittagessen und noch leckere Torten serviert bekamen.
Für Claudia war es wichtig, dass unsere Jungs mal ihre Cousinen und Cousins treffen. Die Rechnung ging auf, es sind fast alle gekommen. Herzlichen Dank. Sollen wir das zu einer Tradition werden lassen, dass wir uns einmal im Jahr zum Essen treffen?
Unsere Söhne und Schwiegertochter freuen sich mit uns






p Wir hatten an Stelle von Geschenken zu Spenden für den Drogenhilfeverein “Neues Land Bremen” aufgerufen und der Verein freut sich mit uns über eine Gesamtsumme von 1960 Euro. Auch dafür vielen Dank.
In den letzten Jahren hat es sich bewährt, dass wir die Weihnachtsmusicals der ICF in München und der Move-Church in Wiesbaden besucht haben. Da bei Cyrill jemand anderes übernachtete, hatten Colin und Karo uns großzügig angeboten, ein Auto zu mieten, zusammen von Heidelberg aus zur Aufführung zu fahren und dann bei ihnen zu übernachten. Super!!!
In München spielte Chaim Lukas sehr überzeugend den Erzengel Raphael. In einer Szene erläutert er einer neuen Engel-Kollegin, wie viele Versuche bereits unternommen wurden, um eine Protagonistin auf Gott hinzuweisen. Um dieses zu verdeutlichen, "scrollt" er durch die Versuche, welche allein in der letzten Woche unternommen wurden. Gefühlt tausend solcher Aktionen hat Gott ihr über die Engel zukommen lassen. Bei mir (Claudia) hat es nochmal ganz neu “Klick” gemacht, wie sehr sich Gott durch die Engel um mich bemüht.
Cyrill war für die Technik beim Weihnachtsmusical der Move Church verantwortlich. In diesem wurde drastisch dargestellt, wie sich positive Absichten manchmal ins Gegenteil verkehren können: Vier junge Leute waren unterwegs zu dem König, der geboren werden sollte. Einer blieb in Alexandria zurück und engagierte sich für die Unterdrückten der Stadt, indem er eine Revolution unterstützte. Eindrucksvoll, wie furchterregend er sich später entwickelt hat.
Ursprünglich wollten wir noch in das Musical “Weihnachten neu erleben” in Karlsruhe gehen. Aber die 90 000 Karten waren zu schnell vergriffen. Wir haben es dann zu Hause auf YouTube gesehen. Es rundete die beiden vorigen Musicals ganz schön mit der Aussage ab: “Wie wäre es, wenn man uns nicht nach unserer Schwäche, sondern nach unserer Stärke beurteilen würde?”
Mit dem Ende des Jahres kam für Christoph nach insgesamt fast 30 Jahren bei Airbus der Moment der Verabschiedung in den Ruhestand. Seit Februar hatte er einen Kollegen in das Thema “Parken und Einlagern von Flugzeugen” einarbeiten können, so dass er mit gutem Gewissen den Schreibtisch geräumt hat. Im November war sein Chef extra mit einem französischen direkten Kollegen nach Bremen gekommen, wo wir die letzten Weichenstellungen besprechen konnten und uns am Abend zu einer kleinen Abschiedsrunde im Restaurant trafen.
Abschiedsessen mit Kollegen

Wir sind gespannt, wie sich der neue Zeitabschnitt wohl konkret entwickeln wird, aber da wir ja immer viele Interessen haben, wird uns sicher nicht langweilig werden. Da Christophs Vater (95) seit einiger Zeit an seinen (sehr ausführlichen) Memoiren schreibt, wird Christoph in den nächsten Monaten etliche Zeit darauf verwenden, sie zu redigieren und zu illustrieren. Es wird sich zeigen, was wir ansonsten in einem Jahr zu berichten wissen.
Die Beiden sind nach einem spannenden und vollen Jahr in Rom nun im August nach Heidelberg gezogen.
Dort beendet Karoline nun in voraussichtlich 1 ½ Jahren ihr Theologiestudium mit kirchlichem Examen. Darüber hinaus engagiert sie sich bei Sisters e.V. und hat eine Städtegruppe Heidelberg des Vereins gegründet.
Colin arbeitet nach wie vor im Home Office bei Univelop als Software-Entwickler und Teamleiter. Außerdem ist er kirchenpolitisch sehr aktiv, sowohl auf landeskirchlicher Ebene in der Nordkirche, als auch im Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein.
Er hat dieses Jahr Veränderungen in seinem Arbeitsumfeld hinter sich.
Nachdem er zur Mitte des Jahres seine ehemalige Beschäftigung gekündigt hatte, war er 3 Monate zwischen 2 Jobs, und hat im Oktober angefangen als "Software Consultant" bei TCG Process zu arbeiten. Dort konfiguriert er Dokumentenverarbeitungssysteme für Kunden in Deutschland und Österreich.
Abgesehen von den Veränderungen gibt es auch Konstanten in seinem Leben: Er ist weiterhin ehrenamtlich am Bodenseehof in Friedrichshafen aktiv, aber auch im theologischen Bereich der ICF München und bei deren Weihnachtsmusical “Christmas Experience”, wo er dieses Jahr als Engel Gabriel auftrat.
Er arbeitet weiterhin als Technischer Leiter in der Move Church in Wiesbaden. Im September hat er sein Studium “Eventmanagement und Veranstaltungstechnik” erfolgreich abgeschlossen und daraufhin seinen Arbeitsvertrag auf 40 Stunden pro Woche erhöht.
Auch dieses Jahr war Cyrill wieder im Frühjahr und Herbst bei Adonia als Lichttechniker dabei. Für eine Woche war er mit uns zusammen am französischen Atlantik im Urlaub.
Nach Abschluss des Studiums hat er sich entschlossen, einen LKW (CE)-Führerschein zu erwerben; er ist aktuell mit dem Theorie-Unterricht ungefähr zur Hälfte fertig.
